Levithan, Letztendlich sind wir dem Universum egal

David Levithan: Letztendlich sind wir dem Universum egal (2014)
Wenn man selbst keine Kinder hat, gehen neue Kinder- und Jugendbücher meist völlig an einem vorbei. Man bekommt einfach nichts mit von ihnen, und das ist häufig, so auch in diesem Fall, ziemlich schade. Denn oft haben sie ganz besondere Themen und Perspektiven, und vor allem: Sie sind einfallsreich und originell geschrieben.→ weiterlesen

Kempowski, Heile Welt

Walter Kempowski, Heile Welt (1998)
Ein weiterer Roman Kempowskis, der meine Erwartungen weit übertroffen hat. Eigentlich hatte ich nicht vor, das Buch hier zu besprechen, als ich mit der Lektüre begann. Ich wollte nur mal reinschauen. Zu beschaulich der Titel und zu harmlos die Geschichte, die mir der Klappentext verhieß:→ weiterlesen

Echenoz, Unsere Frau in Pjöngjang

Jean Echenoz, Unsere Frau in Pjöngjang (2017)
In seinem neuen Roman spielt der französische Autor Jean Echenoz, geboren 1947, mit dem Genre des Agentenromans.

General Bourgeaud, achtundsechzig und „spezialisiert auf die Ein- und Ausschleusung sensibler Personen zu nachrichtendienstlichen Zwecken“, will noch einmal zeigen, was er kann. Und die Zeit vertreiben muss er sich ja auch irgendwie. → weiterlesen

Schrott, Die Fünfte Welt

Die Sahara (1)

Raoul Schrott, Die Fünfte Welt. Logbuch (2007)
Ende 2005 bricht in N’Djamena, Hauptstadt des Tschad, eine Expedition nach Nordosten auf, zu einem der „letzten weißen Flecken der Erde“. Hauptziel: das Erdi Ma, ein Felsplateau im Länderdreieck von Tschad, Libyen und Sudan. (2)

Der Kölner Saharaforscher Stefan Kröpelin leitet diese Expedition und der Schriftsteller Raoul Schrott schließt sich ihr an. → weiterlesen

Saroyan, Die presbyterianischen Chorsänger

William Saroyan, Die presbyterianischen Chorsänger (2017)
William Saroyan (1908–1981), als Sohn armenischer Einwanderer in Fresno, Kalifornien, geboren, war einer der bekanntesten US-amerikanischen Schriftsteller des vergangenen Jahrhunderts. Er begann seine Laufbahn mit Kurzgeschichten, die ab 1928 erschienen. In Armenien wird er bis heute als Nationalschriftsteller verehrt, in Deutschland ist er weitgehend vergessen. → weiterlesen

Echenoz, 14

Fritz Fuhrken: Im Granatfeuer (1919) (1)

Jean Echenoz, 14 (2014)
Ein weiteres bemerkenswertes Buch – weil es vorzüglich geschrieben ist und einen sehr eigenen, fast schon provokanten Stil hat. Aber der Reihe nach.→ weiterlesen

Luu, Im Jahr des Affen

Chinesischer Drache (1)

Que Du Luu: Im Jahr des Affen (2016)
Das  „Jahr des Affen“ steht für Veränderung, sagt Minis Vater, denn Affen sind immer in Bewegung. Und Veränderungen wird es in diesem schönen Roman viele geben für Mini und ihren Vater. Autorin ist die 1973 in Saigon geborene Que Du Luu.→ weiterlesen